200 bei Pogrom-Gedenken

Um Antisemitismus und Hass die Stirn zu bieten, müssen alle Demokraten eng zusammen stehen. In einer sehr klaren Rede hat Oberbürgermeister Erik Schulz dazu am Samstagabend auch alle Hagener aufgefordert.

© Radio Hagen

Aus Anlaß des Gedenkens an die Pogromnacht vor 81 Jahren waren 200 Menschen zur Synagoge in der Potthofstraße gekommen. Die Gedenkstunde hatten jüdische Gemeinde, kommunales Integrationszentrum, die Künstlergruppe Kooperative K, Tänzer des Hagener Theaters und 25 Jugendliche aus dem Verein East West East Germany gestaltet. Sie zeigten Auszüge aus dem Theaterstück "Zeitlos", das sie gemeinsam erarbeitet haben - auch unter dem Eindruck eines Besuches im Konzentrationslager Auschwitz. Unter anderem am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz, ist das Stück in voller Länge im Kultopia zu sehen.

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