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Apotheken-Protest am 23. März: Forderung nach fairer Bezahlung
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Apotheken-Protest am 23. März: Forderung nach fairer Bezahlung

Am kommenden Montag, dem 23. März, bleiben in Hagen und bundesweit zahlreiche Apotheken geschlossen. Mit der Aktion wollen Apothekerinnen und Apotheker auf ihre schwierige Lage aufmerksam machen - und vor allem auf ein Thema, das sie seit Jahren beschäftigt: ihre Bezahlung.

Veröffentlicht: Mittwoch, 18.03.2026 12:45

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Denn das Honorar, das Apotheken für verschreibungspflichtige Medikamente erhalten, ist seit rund 13 Jahren nicht erhöht worden. In dieser Zeit sind jedoch die Kosten deutlich gestiegen - für Personal, Energie, Miete und Logistik. Viele Betriebe geraten dadurch zunehmend unter wirtschaftlichen Druck.

Zwar ist eine Apothekenreform bereits im Koalitionsvertrag vorgesehen. Aus Sicht der Branche geht es dabei aber nicht schnell genug voran. Die Forderung ist deshalb klar: Die angekündigten Maßnahmen müssen jetzt zügig umgesetzt werden - und dazu gehört auch eine spürbare Anpassung der Vergütung.

Christian Fehske, Apothekeninhaber aus Hagen, fordert, dass politische Versprechen endlich eingehalten werden. Es gehe darum, die wirtschaftliche Grundlage der Apotheken zu sichern, Gehälter zu erhöhen und damit auch die Versorgung der Menschen vor Ort.

Wichtig ist den Beteiligten: Es handelt sich um einen Protest, nicht um einen Streik. Die Apotheken wollen ein klares Signal senden.

Die Beteiligung ist groß - alle Apotheken in Hagen schließen sich der Aktion an. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das am Montag zwar Einschränkungen im Alltag, eine Notdienst-Apotheke bleibt jedoch geöffnet. Das wird die Victoria Apotheke am Wilhelmsplatz sein.

Die Botschaft ist deutlich: Wenn sich an der Bezahlung nichts ändert, steht langfristig die flächendeckende Versorgung auf dem Spiel.

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Max SchneevoigtBeitrag Apotheken Protest
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