
Aufsichtsrat soll neu beschließen
Bis zu einer erneuten Beratung sollen keine unumkehrbaren Tatsachen geschaffen werden. Das möchte der Vertreter des Hagener Aktivistenkreises HAK im Aufsichtsrat der Hagener Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft erreichen. Der Aufsichtsrat hatte im Mai der Einstellung des Hagener SPD-Chefs Timo Schisanowski auf eine neu geschaffene Führungsposition zugestimmt. Der Politiker soll demnach Leiter Unternehmenskommunikation und kaufmännische Steuerung werden. Und dafür ein sechsstelliges Gehalt, einen Dienstwagen und eine Generalvollmacht bekommen. Teile des Aufsichtsrats fühlen sich inzwischen von dem gesamten Prozeß überrumpelt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.07.2026 12:50
Stellenausschreibung, Auswahlverfahren und Entscheidungsfindung seien nicht transparent gewesen. Mit einem entsprechenden Antrag hofft der HAK-Vertreter nun auf einen neuen Beschluß. Zum Beispiel wird gefragt, warum die neue Stelle überhaupt erforderlich ist, welche konkreten Aufgaben sie umfaßt und warum diese nicht in der bereits existierenden Struktur erledigt werden können. Der Aufsichtsrat tagt am 1. September. Eine Woche später, am 7.9., beschäftigt sich auch der Ausschuß für Bürgerbeteiligung mit dem Thema - nach einem Antrag der Ex-Bürgermeisterin Brigitte Kramps, ebenfalls SPD-Mitglied. Sie plant außerdem eine Unterschriftenaktion für die nächsten Tage - vor den Häusern der Hagewe.