
Am vergangenen Montag (30.03.2026) zeigte ein 66-jähriger Mann aus Hagen bei der Polizei einen Betrug zu seinem Nachteil an. Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt der Hagener bereits am vergangenen Samstag einen Anruf von einer männlichen Person, die sich als Mitarbeiter seiner Bank ausgab. Der Anrufer behauptete, es habe verdächtige Umsätze auf dem Konto des 66-Jährigen gegeben. Dabei erschien im Display des Mannes die Rufnummer seiner Bank. Unter diesem Vorwand bot der angebliche Bankmitarbeiter an, die Buchungen gemeinsam zu überprüfen und gegebenenfalls zu stornieren. Im Verlauf des Gesprächs wurde der Hagener aufgefordert, seine Bankdaten preiszugeben, was er auch tat. Anschließend erkundigte sich der Täter nach weiteren bestehenden Konten, um diese ebenfalls angeblich zu überprüfen. Das Telefonat erstreckte sich über einen Zeitraum von mehr als vier Stunden. Am darauffolgenden Sonntag stellte der 66-Jährige bei der Durchsicht seiner Kontoauszüge mehrere unberechtigte Abbuchungen fest. Von seinem Konto wurden mehrere größere Geldbeträge abgebucht. Insgesamt entstand ein Schaden im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Tipps der Polizei zum Schutz vor solchen Telefonbetrügereien:
- Geben Sie am Telefon niemals sensible Daten wie PIN, TAN oder vollständige Kontodaten preis. Banken fragen solche Informationen grundsätzlich nicht telefonisch ab.
- Seien Sie misstrauisch bei unerwarteten Anrufen, insbesondere wenn Zeitdruck aufgebaut wird.
- Beenden Sie im Zweifel das Gespräch und kontaktieren Sie Ihre Bank selbstständig über die offiziellen Rufnummern.
- Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge, um unberechtigte Buchungen frühzeitig zu erkennen.
- Lassen Sie sich nicht von angezeigten Telefonnummern täuschen. Diese können technisch manipuliert sein.
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