Coronaverdacht in Regionalexpress nicht bestätigt

Am Bahnhof gab es am Nachmittag einen Großeinsatz wegen des Verdachts auf eine Coronainfektion.

Ein 21-Jähriger hatte über Erkältungssymptome geklagt. Der Mann ist nicht infiziert – aber die Fahrgäste mussten zwei Stunden im Zug verbringen.


© Alex Talash

Der Regionalexpress 7 aus Hamm fuhr in Richtung Hauptbahnhof. Ein 21-jähriger Hagener im Zug klagte über Erkältungssymptome und erzählte das dem Triebwagenführer. Der berichtete das beim Halt in Hagen weiter und schließlich wurde die Polizei verständigt. Die Türen des Zuges wurden im Hagener Hauptbahnhof verriegelt, 51 Fahrgäste waren darin – zu dem Zeitpunkt hatten der Mann und ein paar weitere Fahrgäste den Zug aber schon verlassen.

Die Polizei machte den Mann ausfindig, eine Untersuchung ergab, dass er nicht infiziert ist. Um 18.43 gab es Entwarnung, die Fahrgäste und die vier Bahnbediensteten konnten den Zug verlassen. Bundes- und Landespolizei waren mit insgesamt rund 30 Beamten vor Ort im Einsatz.

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