
Diskussion um Sterbehilfe
Die Hagener Bundestagsabgeordneten René Röspel und Katrin Helling-Plahr haben sich zum Thema Sterbehilfe geäußert. Das Bundesverfassungsgericht hat heute den Paragrafen 217 für nichtig erklärt, welcher geschäftsmäßige Sterbehilfe verbietet.
Veröffentlicht: Mittwoch, 26.02.2020 13:41
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Röspel nennt das Urteil eine Enttäuschung. Vereine oder Personen, die die Selbsttötung Anderer fördern, machen unsere Gesellschaft nicht freier und besser, sondern ärmer und gleichgültiger, so Röspel. Helling-Plahr hält die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts grunsätzlich für richtig, fordert aber ein Sterbehilfegesetz mit klaren Regeln. Sie möchte deshalb die Kollegen im Bundestag einladen, einen fraktionsübergreifenden Gruppenantrag zu entwickeln.
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