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Ein Stolperstein für Albert Koppel
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Ein Stolperstein für Albert Koppel

In Hohenlimburg wird nächste Woche ein Stolperstein für Albert Koppel verlegt. Das passiert am 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Auf den Tag genau vor 81 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Auch Albert Koppel ist dort ums Leben gekommen.

Veröffentlicht: Montag, 19.01.2026 15:03

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Alfred Koppel lebte mit seiner Familie an der Lenneuferstraße, dort befand sich auch die Metzgerei der Familie. Das Haus war eines der Hauptziele des Novemberpogroms in Hohenlimburg. Koppel wurde damals verhaftet und unter der Bedingung freigelassen, dass er Haus und Grundstück unter Wert verkauft. Geld hat er nie gesehen, stattdessen wurde er später deportiert und in Ausschwitz ermordet.

Sein Stolperstein soll stellvertretend an mehr als 100 jüdische sowie Sinti- und Roma-Opfer aus Hagen und Hohenlimburg erinnern, die in Auschwitz ums Leben kamen.

Die Gedenkveranstaltung ist öffentlich, sie wird vom Hagener Geschichtsverein organisiert. Termin ist am 27. Januar, also nächste Woche Dienstag um 11 Uhr.

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