
Aktiv wurde sie in den 60er Jahren über das Kinderhilfswerk "Terre des Hommes". In die Politik geriet sie 1979 über die Flüchtlingshilfe: Damals waren Flüchtlinge im Rahmen des Vietnamkrieges ein wichtiges Thema, und Kingreen kümmerte sich um die Integration von Kindern und Jugendlichen. Die Grünen sprachen sie an, ob sie nicht in den Ausländerbeirat der Stadt wolle - so kam sie in die offizielle Stadtpolitik.
Später wurde sie in den Rat gewählt, in dem sie insgesamt 25 Jahre blieb, 10 Jahre lang war sie Sprecherin der Grünen Ratsfraktion.
Die wichtigsten Anliegen waren für sie Klimaschutz und Friedenspolitik - also urgrüne Themen. Wer sie kannte, beschreibt sie mit den Worten "konsequent, aufrichtig, integer und uneigennützig". Und: Sie habe das, was sie vertreten hat, auch gelebt.