
Gedenken am Ricarda-Huch-Gymnasium
Am Ricarda-Huch-Gymnasium in Hagen haben Schülerinnen und Schüler an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Anlass war der bundesweite Tag des Gedenkens an die Opfer des NS-Regimes. In einer Gedenkveranstaltung setzten sich die Jugendlichen intensiv mit den Verbrechen der NS-Zeit auseinander und schlugen dabei bewusst einen Bogen zur Gegenwart.
Veröffentlicht: Dienstag, 27.01.2026 13:23
In den Wochen zuvor hatten sich die Klassen mit historischen Schicksalen, Ausgrenzung und Verantwortung beschäftigt. Deutlich wurde dabei: Erinnerung ist für viele der Jugendlichen kein abstrakter Blick in die Vergangenheit, sondern eine Aufgabe für heute - gerade angesichts zunehmender antisemitischer Vorfälle und gesellschaftlicher Spannungen.
Gast der Veranstaltung war unteranderem Hagay Feldheim von der jüdischen Gemeinde Hagen. Er sprach über die Bedeutung des Gedenktags für die jüdische Gemeinschaft und darüber, warum Erinnern auch Hoffnung beinhalten kann.
Neben der Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte richtete sich der Blick immer wieder auch auf aktuelle Entwicklungen weltweit: auf Kriege, auf Verfolgung und auf die Frage, ob aus der Geschichte gelernt wird.