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Gedenkveranstaltungen zum 86. Jahrestag der Reichspogromnacht
© Vanessa Stachnowski/Radio Hagen
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Gedenkveranstaltungen zum 86. Jahrestag der Reichspogromnacht

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 plünderten und zerstörten die Nazis jüdische Geschäfte und brannten Synagogen nieder. Daran soll in Hagen von Ende Oktober bis Mitte November erinnert werden.

Veröffentlicht: Dienstag, 15.10.2024 05:30

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Mit verschiedenen Veranstaltungen wird ab Ende Oktober an die Reichspogromnacht erinnert. Geplant sind zum Beispiel Ausstellungen, Lesungen und Theaterstücke. Diese finden zum Beispiel in der Justizvollzugsanstalt, dem Lutz, der Villa Post und im Theater statt.

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Zentrale Gedenkveranstaltung am 9. November auf dem Friedrich-Ebert-Platz

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Das zentrale Erinnern an die Reichspogromnacht findet am 9. November auf dem Friedrich-Ebert-Platz statt. Dort werden ab 15 Uhr alle Namen der Jüdinnen und Juden aus Hagen vorgelesen, die von den Nazis ermordet wurden. Ab 18 Uhr gibt es dann eine von Schülerinnen und Schülern organisierte Gedenkveranstaltung unter dem Motto "Gegen das Vergessen - für ein friedvolles Miteinander. Dort soll durch Videobeiträge, Lieder und Interviews an die systematische Verfolgung und Vernichtung von Juden erinnert werden.

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Veranstaltungsüberblick zur Reichspogromnacht

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Welche Gedenkveranstaltungen zum 86. Jahrestag der Reichspogromnacht genau geplant sind, könnt ihr hier nachschauen: https://www.hagen.de/web/media/files/hagen/m01/m0101/pressemitteilungen_1/20241014_Broschuere_Programm_Gedenkveranstaltungen_Reichspogromnacht.pdf

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Was passierte in der Reichspogromnacht?

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In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 plünderten und zerstörten die Nazis jüdische Geschäfte und brannten Synagogen nieder. Das war der Beginn der systematischen Verfolgung und Vernichtung von Jüdinnen und Juden. "In dieser Nacht terrorisierten die Nationalsozialisten auch in Hagen die Menschen jüdischen Glaubens auf brutalste Weise", sagt Oberbürgermeister Erik O. Schulz.

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Wieso wird an die Reichspogromnacht erinnert?

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"Aus unserer furchtbaren Geschichte folgt die unbedingte Verantwortung für jede Einzelne und jeden Einzelnen von uns, wachsam zu sein, aus ihr zu lernen und uns jeder Form von Antisemitismus oder sonstiger Diskriminierung sofort entschlossen entgegenzustellen", so Oberbürgermeister Schulz. Deshalb sei es wichtig an die Reichspogromnacht zu erinnern. Auch damit sie nicht vergessen wird.

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