
Am Samstag (29.08.2026) wurde die Polizei um 16.25 Uhr erneut wegen eines Falls von häuslicher Gewalt in den Hagener Stadtteil Hohenlimburg gerufen.
Bereits am 27.08.2026 war es zwischen einem 46-jährigen Mann und seiner 35-jährigen Ehefrau zu einem Vorfall häuslicher Gewalt gekommen. Die Polizei hatte den Mann daraufhin aus der gemeinsamen Wohnung verwiesen und ihm die Rückkehr für 14 Tage verboten.
Am Samstag hielt sich der 46-Jährige entgegen diesem Verbot erneut an der Wohnung seiner Ehefrau auf. Nach bisherigen Erkenntnissen trat er die Wohnungstür ein und verschaffte sich so gewaltsam Zutritt. In der Wohnung soll er seine 35-jährige Ehefrau bedroht und geschlagen haben. Zudem soll er den 18-jährigen Bruder der Frau angegriffen haben.
Bei Eintreffen der Polizei war der 46-Jährige alkoholisiert. Gegenüber den Einsatzkräften zeigte er sich uneinsichtig und unkooperativ. Da weitere Straftaten zu befürchten waren, nahmen die Polizeibeamten den Mann in Gewahrsam.
Ein Arzt untersuchte den 46-Jährigen und entnahm ihm eine Blutprobe. Anschließend brachten die Einsatzkräfte ihn in das Polizeigewahrsam.
Die Polizei leitete gegen den 46-Jährigen ein Strafverfahren ein. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei rät allen, die Opfer von häuslicher Gewalt werden, sich zu melden. Betroffene können sich jederzeit an die Polizei wenden oder das kostenlose Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter der Telefonnummer 116 016 bzw. das Hilfetelefon "Gewalt an Männern" unter 0800 123 9900 kontaktieren. Die Beratung ist rund um die Uhr und in 18 Sprachen verfügbar.
Für weiterführende Beratung steht auch das Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Polizei Hagen zur Verfügung. Sie erreichen die zuständigen Beamten unter den Telefonnummern 02331 986-3659 oder -3654. (rd)
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