
Am Samstag (05.09.2026) wurde die Polizei gegen 13:55 Uhr wegen eines Falls von häuslicher Gewalt in den Hagener Stadtteil Wehringhausen gerufen.
Nach bisherigen Erkenntnissen kam es in der gemeinsamen Wohnung zunächst zu einem Streit zwischen einem 46-jährigen Mann und seiner 44-jährigen Ehefrau. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der Mann seine Frau bedroht und geschlagen haben. Der Streit verlagerte sich anschließend auf die Straße. Dort soll der 46-Jährige seine Ehefrau erneut geschlagen haben.
Bei der Aufnahme des Sachverhalts stellten die Polizeibeamten fest, dass es zwischen den Eheleuten bereits in der Vergangenheit wiederholt zu Streitigkeiten und Fällen häuslicher Gewalt gekommen sein soll.
Im Rahmen des Einsatzes ergaben sich zudem Hinweise auf einen regelmäßigen Alkoholkonsum des 46-Jährigen. Nach den Feststellungen der Beamten könnte dieser bei den wiederkehrenden Auseinandersetzungen eine Rolle spielen.
Um weitere Übergriffe zu verhindern, verwiesen die Polizeibeamten den 46-Jährigen aus der gemeinsamen Wohnung. Zusätzlich sprachen sie ein Rückkehrverbot für die Dauer von 14 Tagen aus.
Die Polizei leitete gegen den Mann ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung und Körperverletzung ein. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei rät allen, die Opfer von häuslicher Gewalt werden, sich zu melden. Betroffene können sich jederzeit an die Polizei wenden oder das kostenlose Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter der Telefonnummer 116 016 bzw. das Hilfetelefon "Gewalt an Männern" unter 0800 123 9900 kontaktieren. Die Beratung ist rund um die Uhr und in 18 Sprachen verfügbar.
Für weiterführende Beratung steht auch das Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Polizei Hagen zur Verfügung. Sie erreichen die zuständigen Beamten unter den Telefonnummern 02331 986-3659 oder -3654. (rd)
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