Hagener Idee zum CO2

Ein Wissenschaftler der Fernuni hat eine relativ einfache Idee, wie man unbürokratisch CO2 besteuern kann.


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Professor Robert Schmidt ist Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Fernuni. Sein Vorschlag: CO2 direkt an der Quelle besteuern. Das bedeutet ÖL, Gas oder sonstige CO2-kritische Produkte werden in dem Moment besteuert, in dem sie entweder hergestellt werden - oder in dem sie importiert werden. Das sei einfacher und unbürokratischer, als riesige Zahlen von Emittenten zu erfassen und zu besteuern. So könne man die CO2-Emissionen praktisch 100-prozentig erfassen.


Sein Vorschlag steht im Gegensatz zum EU-Emissionshandel. Der erfasst große CO2-Produzenten wie etwa Kraftwerke, andere erfasst er gar nicht - unterm Strich werden so nur 45% der Emissionen besteuert.


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