
Bei Starkregen ist es die Menge, die Probleme macht: Die Kläranlagen sind nur für eine begrenzte Menge an Wasser ausgelegt - wird es zu viel, gibt es Probleme. Hier, so sagt der Ruhrverband, ist es wichtig, die Städte zu Schwammstädten auszubauen - das heißt, dass es genug entsiegelte Flächen gibt, die Wasser aufnehmen können, so dass nicht alles zu fast gleicher Zeit in den Kläranlagen anfällt.
Bei Trockenheit sind große Kanäle anfällig: Sie brauchen eine Mindestwassermenge, um Feststoffe wegspülen zu können - ansonsten drohen Ablagerungen an den Kanalwänden. Die Abhilfe besteht bislang darin, dass sie mit Wasser gespült werden.
Es würde etwas helfen, wenn die Leute ein paar Dinge anders machen - etwa: Hygienetücher, Binden, Tampons und Wattestäbchen nicht über das Klo entsorgen.