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 Korrigierte Pressemeldung: Betrug: Frau überweist zehntausende Euro an vermeintlichen Prominenten
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Korrigierte Pressemeldung: Betrug: Frau überweist zehntausende Euro an vermeintlichen Prominenten

Hagen (ots) -

Veröffentlicht: Montag, 27.04.2026 08:54

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Eine 66 Jahre alte Frau aus Altenhagen wurde Opfer eines Betrugs und verlor dadurch mehrere zehntausend Euro.

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Die Seniorin wurde erstmals zu Beginn des Jahres durch den vermeintlichen Prominenten über Facebook kontaktiert. Dabei gaben sich die Betrüger als einen bekannten Geiger aus. Die Kommunikation verlagerte sich von Facebook auf den Messenger Telegram. Im weiteren Verlauf machte der vermeintliche Musiker ihr mehrere Angebote, unter anderem für eine Fankarte, durch die er ihr ein Treffen versprach. Die 66-Jährige nahm alle Angebote an und tätigte die Käufe. Die Waren und Dienstleistungen erhielt sie jedoch nicht.

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Der vermeintliche Prominente gab im Zuge des weiteren Kontaktes an, dass er unter einer Erkrankung leidet und eine Behandlung im Ausland benötigt. Hierfür fehle ihm jedoch das Geld, weshalb er die Hagenerin um finanzielle Unterstützung bat. Das Geld würde er ihr zu einem späteren Zeitpunkt zurückerstatten. Die 66-Jährige veranlasste daraufhin mehrere Überweisungen. Erst später bemerkte sie, dass es sich um einen Betrug handelte und erstattete am Samstag (25.04.2026) Anzeige. Die Schadenssumme beläuft sich auf einen hohen fünfstelligen Betrag.

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Die Polizei nimmt den Vorfall erneut zum Anlass, um vor den verschiedenen Betrugsmaschen der zum Teil professionell agierenden Täter zu warnen.

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- Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie vermeintlich prominente Personen über soziale Medien kennenlernen. Betrüger arbeiten oft mit Fake-Profilen und manipulieren ihre Opfer emotional.

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- Keine Zahlungen an Unbekannte: Überweisen Sie niemals Geld oder kaufen Sie Gutscheinkarten für Personen, die Sie nur online kennen. Besonders in vermeintlichen Notlagen oder bei emotionaler Manipulation sollten Sie skeptisch sein.

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- Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl: Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es meistens auch nicht wahr. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, schnell Entscheidungen zu treffen.

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- Sichern Sie Beweise: Wenn Sie den Verdacht haben, betrogen zu werden, sichern Sie alle Nachrichten und Zahlungsbelege. Diese Informationen können für die Ermittlungen wichtig sein.

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- Kontaktieren Sie die Polizei: Wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind oder Verdacht auf Betrug haben, wenden Sie sich sofort an Ihre örtliche Polizeidienststelle. Je schneller der Vorfall gemeldet wird, desto besser können Ermittlungen eingeleitet werden. (rst)

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Rückfragen bitte an:

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Polizei Hagen Pressestelle Telefon: 02331 986 15 15 E-Mail: pressestelle.hagen@polizei.nrw.de

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