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Kriminalstatistik 2025
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Kriminalstatistik 2025

Die Kriminalität in Hagen ist weiter rückläufig. Das zeigt die Kriminalstatistik für das Jahr 2025.

Veröffentlicht: Montag, 02.03.2026 16:56

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16.323 Straftaten gab es letztes Jahr, das ist ein Rückgang von 7,53% im Vergleich zum Vorjahr. Die Schwerpunkteinsätze in Altenhagen, Wehringhausen und dem Bahnhofsbereich zeigen Wirkung: Die Straßenkriminalität hat um 13% deutlich abgenommen. Auch die Aufklärungsquote ist ein Grund zur Freude. Auch wenn sie im Vergleich zum Vorjahr minimal gesunken ist, ist sie in Hagen mit 58,19% deutlich höher als im Landesschnitt - dort werden nur rund 52,7% aller angezeigten Straftaten aufgeklärt. 

Auch die Gewaltdelikte sind weniger geworden, trotzdem ist Hagen mit über 708 Fällen immer noch stark belastet. Messer spielten bei 99 der Taten eine Rolle - das sind 10 mehr als 2024. Ebenfalls zugenommen hat die Gewalt gegen Polizei- und andere Vollstreckungsbeamte. Ganze 668 mal wurden sie angegriffen - das ist ein Anstieg von knapp 9%.

Für Frauen ist der gefährlichste Ort immer noch das eigene Zuhause. Das zeigen sowohl Zahlen zu häuslicher Gewalt, als auch zu Vergewaltigungen: bei 38 von 40 angezeigten Vergewaltigungen kannten sich Opfer und Täter. Bei den 656 Fällen häuslicher Gewalt sind die allermeisten Opfer Frauen und Kinder gewesen. Auch die Jugendkriminalität ist weiterhin besorgniserregend. Fast jede vierte Straftat wird von jungen Leuten begangen.

Auch der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen ist Teil der Statistik. Sie machen fast 45% aller Verdächtigen aus - das ist überproportional hoch im Vergleich zur Anzahl der Menschen ohne deutschen Pass, die in Hagen leben. 

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