
Leerstehendes Haus in Wehringhausen wird zur Kunstaustellung
Am Freitag eröffnete der erste fliegende Salon. Die wandernde Kunstaustellung rund um ein Künstlerkollektiv aus Wehringhausen schuf aus dem leerstehenden Haus des ehemaligen SIHK Geschäftsführer Runar Enwaldt ein Gesamtkunstwerk. Insgesamt 9 Künstler aus Hagen und NRW stellten in den ehemaligen Wohnräumen ihre Kunst aus. Außerdem wurden Garten und Dachterrasse umfunktioniert, um dort Performances und Live-Musik zu zeigen.
Veröffentlicht: Samstag, 18.07.2026 12:02
Fliegender Salon
Der fliegende Salon versteht sich als wandernder Gastraum der Kunstszene aus Wehringhausen. Sie wollen Kunst wieder als Medium etablieren, welches zu Gesprächen über wichtige gesellschaftliche Themen einlädt. Organisiert von Kimberly Hardt mitsamt verschiedenen KünstlerInnen aus dem Kollektiv Wirrwarr aus Wehringhausen aber auch mit Ausstellungen von Künstlern aus anderen Städten. Thema dieses Auftakts: Heimat. 9 Künstler haben sich auf insgesamt 10 Räumen mit dem Thema auseinandergesetzt. Das mit verschiedensten Ansätzen und Umsetzungen.
Das alte Enwaldt Anwesen
Kunst und Musik sollen das alte Enwaldt-Anwesen wieder mit Leben füllen. Runar Enwaldt war Geschäftsführer der SIHK und selber Kunstkenner und -Unterstützer. Da das Haus seit geraumer Zeit leer stand, hat sich seine Familie entschieden, den KünstlerInnen die Räumlichkeiten für eine Woche zur Verfügung zu stellen. Bei der Vernissage konnten Familie und Freunde der Künstler erstmalig die Kunstwerke betrachten, als auch sich bei Live-Musik auf der Dachterrasse und im Garten des Hauses entspannen. Das Haus, welches als Gesamtkunstwerk betrachtet werden soll, ist bis zum 24. Juli zu betreten.

