
Der Verkehrsdienst des Polizeipräsidiums Hagen hat am Freitag (31.07.) erneut Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs durchgeführt. Dabei wurde u.a. ein Lkw aus dem Verkehr gezogen, dessen Ladung unzureichend gesichert war. Das Fahrzeug war erst rund 1,5 Kilometer zuvor beladen worden, als die Einsatzkräfte auf den Lkw aufmerksam wurden. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass die insgesamt etwa 22 Tonnen schwere Ladung derart mangelhaft gesichert war, dass eine erhebliche Gefahr für den Straßenverkehr bestand.
Aufgrund der festgestellten Mängel wurde dem Fahrer die Weiterfahrt untersagt. Der Lkw musste unter polizeilicher Begleitung zum Abfahrtsort zurückkehren. Vor Ort wurde darauf hingewiesen, dass die Fahrt erst nach einer ordnungsgemäßen Sicherung der Ladung fortgesetzt werden darf.
Gegen den ausländischen Fahrer sowie den Verantwortlichen für die Verladung wurden jeweils Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. Bei dem Fahrer wurde dabei Sicherheitsleistung (85EUR) genommen. Auf den Verlader kommt eine Strafe von 280EUR sowie 1 Punkt in Flensburg zu. Zudem wurden am Freitag fünf weitere Ordnungswidrigkeitenanzeigen (jeweils mit Punkt) aufgrund mangelnder Ladungssicherung gefertigt sowie drei Verwarngelder aufgrund von mangelnder Ladungssicherung in Autos.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass eine unzureichende Ladungssicherung erhebliche Risiken birgt. Verrutschende oder herabfallende Ladung kann zu schweren Verkehrsunfällen führen und stellt eine ernsthafte Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar. (arn)
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