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Neues Dienstmodell der Polizei
© Ralf Schaepe
Links: Ursula Schönberg, Leiterin Gefahrenabwehr und Einsatz. Rechts: Polizeipräsidentin Ursula Tomahogh.
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Neues Dienstmodell der Polizei

Hagens Polizei stellt ihren Wachdienst neu auf. Es geht darum, dass der polizeitypische Schichtdienst anders geregelt wird. Der Effekt für Hagen: Die Polizisten sollen gesünder bleiben und flexibel arbeiten können.

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Konkret wechselt die Polizei ihre Schichten vom sogenannten Dritteldienst auf den Fünfteldienst. Es sieht zwei Tage Früh, zwei Tage Tag- und zwei Tage Nachtdienst vor, dann folgen vier freie Tage. Es erfordert aber mehr Personal als das alte Modell - und dadurch tiefe Eingriffe ins Organisationssystem. Ursula Schönberg, Chefin des Bereiches Gefahrenabwehr und Einsatz bei der Hagener Polizei:

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Das alte Drittelsystem wird ausgemustert, weil es nachgewiesen ungesund ist, sagen Schönberg und Tomahogh. Vor allem beim kurzen Wechsel von Nacht auf Früh - und auch dann, wenn eingeplante Kollegen krank werden, und jemand einspringen muss.

Und damit ergibt sich auch der Vorteil für die Sicherheit: Langfristig gesündere Polizisten bedeutet am Ende, dass mehr von ihnen auch wirklich bei der Arbeit und im Einsatz sein können.

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