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 Polizei Hagen stellt Wachdienst neu auf - Fünfteldienst soll Einsatzfähigkeit langfristig stärken
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Polizei Hagen stellt Wachdienst neu auf - Fünfteldienst soll Einsatzfähigkeit langfristig stärken

Hagen (ots) -

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Die Polizei Hagen beabsichtigt in Kürze eine Neuorganisation des Wachdienstes der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz. Wesentliches Element ist die Einführung des sogenannten Fünfteldienstes. Dabei wird der Wachdienst künftig in fünf Dienstgruppen organisiert, die im Schichtbetrieb die polizeiliche Einsatzbereitschaft rund um die Uhr gewährleisten.

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Ziel der Neuorganisation ist es, den Wachdienst langfristig leistungsfähig und in der täglichen Einsatzbelastung möglichst ausgeglichen aufzustellen. Der geplanten Veränderung ist ein umfangreicher interner Prüfungs- und Entwicklungsprozess vorausgegangen. Eine Projektgruppe hat sich intensiv mit der zukünftigen Ausrichtung des Wachdienstes beschäftigt. Wichtige Erkenntnisse und Bewertungen aus der Arbeitsmedizin und den Erfahrungen aus anderen Polizeibereichen sind in die Entscheidung über die zukünftige Organisation eingeflossen.

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"Wir müssen unsere Strukturen so aufstellen, dass wir auch in Zukunft verlässlich und leistungsfähig für die Menschen in unserem Zuständigkeitsbereich da sein können. Gleichzeitig tragen wir Verantwortung für die Kolleginnen und Kollegen, die rund um die Uhr einen anspruchsvollen Dienst leisten. Mit der Neuorganisation wollen wir beides miteinander verbinden: eine dauerhaft leistungsfähige Polizei und gute Rahmenbedingungen für unsere Beschäftigten", erklärt Polizeipräsidentin Ursula Tomahogh.

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Der Wachdienst soll künftig an den Standorten der Polizeiwachen Innenstadt und Hoheleye gebündelt werden. Die Standorte in Haspe und Hohenlimburg bleiben jedoch als polizeiliche Liegenschaften erhalten und werden weiterhin für polizeiliche Aufgaben genutzt. Zu festgelegten Zeiten sollen dort auch künftig Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen und beispielsweise Anzeigen aufnehmen.

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Die polizeiliche Einsatz- und Streifenpräsenz in den betroffenen Bereichen bleibt rund um die Uhr gewährleistet. Die dort eingesetzten Polizeikräfte bleiben in ihren jeweiligen Bereichen präsent und können die Standorte Haspe und Hohenlimburg weiterhin für dienstliche Aufgaben, beispielsweise für die Erledigung schriftlicher Arbeiten, nutzen.

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"Mit der neuen Wachstruktur bleiben unsere Kolleginnen und Kollegen dort präsent, wo sie gebraucht werden. Gleichzeitig schaffen größere organisatorische Einheiten bessere Möglichkeiten, Personalengpässe auszugleichen und den Wachdienst verlässlich zu besetzen", erläutert die Leiterin der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz, Polizeidirektorin Ursula Schönberg.

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Ebenfalls ein wesentlicher Aspekt ist die Gesunderhaltung der Beschäftigten. Der regelmäßige Schichtdienst mit Früh-, Spät- und Nachtdiensten stellt hohe körperliche und persönliche Anforderungen. Der Fünfteldienst ermöglicht verlässlichere Arbeits- und Erholungsphasen und soll damit die Regeneration der Beschäftigten sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen.

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Mit der Neuorganisation verändern sich auch interne Strukturen. Beschäftigte werden künftig organisatorisch den Wachdienststandorten Innenstadt und Hoheleye zugeordnet. Einzelne Führungsfunktionen, Verantwortungsbereiche und organisatorische Abläufe werden entsprechend angepasst.

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Im Zuge der Neuorganisation soll auch die Zusammenarbeit mit dem Städtischen Ordnungsdienst (SOD) weiter intensiviert werden. Polizei und SOD wollen ihre Zusammenarbeit in der Sicherheitsarbeit weiterentwickeln und ihre jeweiligen Möglichkeiten noch stärker miteinander verzahnen.

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Die Polizei Hagen strebt die Organisationsänderung zum Anfang Januar 2027 an. Eine Veränderung dieser Größenordnung erfordert einen erheblichen organisatorischen Vorlauf. Die dazu notwendigen Vorbereitungen, vor allem aber die Information der betroffenen Beschäftigten, der politischen Verantwortungsträger sowie der Öffentlichkeit, sind bereits angelaufen. (sch)

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