
In der Elmenhorststraße randalierte ein 28-jähriger Mann in einem Mehrfamilienhaus so stark, dass die Polizei hinzugezogen wurde. Am Freitag (31.07.) traf eine Streifenwagenbesatzung gegen 01.50 Uhr am Einsatzort ein. Unmittelbar danach kamen ihnen die Nachbarn des Mannes entgegen. Der Randalierer befand sich zu diesem Zeitpunkt zunächst im Hausflur, schrie dort aggressiv herum und äußerte sich beleidigend. Die Melder gaben an, dass er ein Pfefferspray griffbereit in seinen Hosentaschen bei sich führe und dieses bereits mehrfach vorgezeigt habe.
Als die Einsatzkräfte den Hagener ansprachen und ihn aufforderten, seine persönlichen Gegenstände aus den Händen zu legen und nicht in seine Hosentaschen zu greifen, drehte er sich von den Beamten weg und wollte in Richtung seiner Wohnung gehen. Er war von Beginn an aggressiv, unkooperativ und griff beim Weggehen in seine Hosentasche. Als er festgehalten und fixiert wurde, versuchte er, das Reizstoffsprühgerät eines Polizisten an sich zu bringen. Er griff gezielt danach und löste das am Bein befestigte Einsatzmittel gewaltsam aus dem Holster. Die Beamten brachten den polizeibekannten Mann daraufhin zu Boden und nahmen ihm das Reizstoffsprühgerät wieder ab. Der 28-Jährige hatte zuvor vergeblich versucht, es gegen die Polizisten einzusetzen. Der Hagener sperrte sich mit aller Kraft gegen eine Fixierung und leistete erheblichen Widerstand.
Als er nach dem Anlegen der Handfesseln durchsucht wurde, fand die Streifenwagenbesatzung das von den Meldern erwähnte Pfefferspray in seiner Hosentasche. Der 28-Jährige beleidigte die Polizisten während des Einsatzes lautstark und versuchte, sie anzuspucken. Er verweigerte einen freiwilligen Atemalkoholvortest. Der Mann wurde in das Polizeigewahrsam gebracht und erhielt Strafanzeigen wegen Widerstands sowie Beleidigung. Sein Pfefferspray stellten die Beamten zur Verhinderung weiterer Straftaten sicher. (arn)
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