
In der Hameckestraße leistete eine 27-Jährige am Donnerstag (24.09.) Widerstand gegen die Polizei und versuchte, Einsatzkräfte gezielt zu schädigen und zu verletzen. Um 15.30 Uhr stritt sich die Frau mit ihrem 31-jährigen Partner derart stark, dass Passanten die Polizei verständigten. Die Zeugen berichteten von einer wechselseitigen körperlichen Auseinandersetzung. Als eine Streifenwagenbesatzung eintraf, verhielt sich die 27-Jährige emotional aufgebracht und schrie herum. Sie warf sich auf den Boden und es war den Einsatzkräften nicht möglich, ein Gespräch mit ihr zu führen. Ihr Partner gab an, dass es zu einem Streit gekommen war, der jedoch nur verbal abgelaufen sei.
Die 27-Jährige ließ sich während des Einsatzes nicht beruhigen. Sie steigerte ihre Aggressionen und begann um sich zu treten und zu schlagen. Als ihr Handfesseln angelegt wurden, leistete sie Widerstand. Die Frau beleidigte die Polizisten als "Hurensöhne" und versuchte immer wieder, aus dem Streifenwagen auszusteigen. Mit einem Kopfstoß versuchte sie, einen Beamten zu treffen. Die 27-Jährige versuchte zudem, sich mit aller Kraft aus der Fixierung zu lösen, und spuckte in Richtung der Polizisten. Sie äußerte während der Fahrt, einen Beamten umbringen zu wollen, und gab an, dass sie dafür bete, dass er einen tödlichen Verkehrsunfall hat. Auch im Gewahrsam verhielt sich die Randaliererin hochaggressiv. Immer wieder beleidigte sie die Einsatzkräfte, trat nach ihnen und versuchte, sie anzuspucken. Sie wurde im weiteren Verlauf in eine Klinik gebracht, da sich Hinweise auf eine psychische Erkrankung ergaben. Die Frau muss sich wegen des Widerstands sowie wegen Bedrohung und Beleidigung verantworten und erhielt eine Strafanzeige. (arn)
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