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 Schwerpunktdienst nimmt Verkehrssünder ins Visier
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Schwerpunktdienst nimmt Verkehrssünder ins Visier

Hagen (ots) -

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.04.2026 11:18

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Der Schwerpunktdienst der Hagener Polizei führte am Dienstag (14.04.) zusammen mit der Kradgruppe einen umfassenden Kontrolleinsatz mit Fokus auf die Ahndung von Verkehrsverstößen durch. Darüber hinaus fuhren Polizisten auf Fahrrädern Streife, um innerhalb der Fußgängerzone Verstöße zu ahnden. Die Kontrollorte umfassten den Bereich der Hagener Fußgängerzone sowie das Umfeld von Schulen.

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Die Bilanz der festgestellten und geahndeten Verstöße:

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In drei Fällen fertigten die Polizisten Berichte aufgrund des Verstoßes gegen die Schulpflicht und einen Bericht, nachdem ein 20-jähriger Mann Cannabis nahe eines Schulhofes konsumierte.

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Sechs Fußgänger ignorierten rote Ampeln, drei Autofahrer fuhren zudem über Rot. Es wurden 38 Verstöße beim Abbiegen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung festgestellt, jeweils eine Person war nicht angeschnallt oder nutzte ein Handy am Steuer. Die Polizisten sprachen ein Verwarngeld aus, nachdem sie einen E-Scooter sahen, auf dem ein vierjähriges Kind als Mitfahrer stand. Die Beamten ahndeten zudem fünf Parkverstöße, darunter hatte eine Person das Auto auf einem Radweg geparkt. Es wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt und den Fahrzeugführer erwarten ein Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg.

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Die Beamten fertigten zudem Strafanzeigen. Einmal aufgrund des Verdachts eines Verstoßes gegen die Kfz-Steuer (die Person fuhr mit einem abgemeldeten Fahrzeug im öffentlichen Verkehrsraum). Darüber hinaus erhielten zwei Personen Anzeigen nach einer Nötigung im Straßenverkehr. Während der Streife wurden Polizisten, die mit den Dienstfahrrädern unterwegs waren, auf das mehrfache Hupen eines Autofahrers aufmerksam. Der 79-Jährige hupte offensichtlich, weil der vor ihm fahrende 65-jährige Pkw-Führer nicht schnell genug an der grünen Ampel anfuhr. Der 65-Jährige fuhr in Schrittgeschwindigkeit auf die Haltelinie zu, hielt dort trotz Grünlicht an und beschleunigte abrupt, als die Ampel auf Rot wechselte. Es erweckte den Eindruck, dass er dem hinter ihm befindlichen 79-Jährigen die Grünphase verwehren wollte. Dieser überfuhr daraufhin trotz Rotlicht die Ampel und hupte weiter. Die Beamten konnten beide Autos anhalten. Beim Anhaltevorgang rief der hintere Pkw-Führer: "Endlich erwischen sie mal so ein Arschloch". Die Folge waren jeweils Strafanzeigen aufgrund der Aggressionsdelikte im Straßenverkehr.

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Während der Kontrollen stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße durch Elektrokleinstfahrzeuge beim Befahren von verkehrsberuhigten Bereichen sowie der Hagener Fußgängerzone fest. Erfreulicherweise zeigten sich ausnahmslose alle Betroffenen einsichtig. Eine Vielzahl gab an, dass ihnen nicht bewusst sei, dass die Innenstadt / Fußgängerzone nicht für Elektrokleinstfahrzeuge freigegeben ist. Ein Verstoß kann zu gefährlichen Situationen oder schweren Unfällen führen. Genauso wie die Fahrt zu zweit auf den E-Rollern. Verstöße werden durch die Polizei deshalb konsequent geahndet! (arn)

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