
Der Juni war dieses Jahr deutlich zu warm - er lag im Schnitt mit 3,1 Grad höher als das langjährige Mittel. Auch der Sommer insgesamt war erstens zu warm und zweitens zu trocken.
In diesem Jahr gab es im Einzugsgebiet der Ruhr 177 mm Niederschlag - das sind 100 mm weniger als der Durchschnitt. Ausreichend regen gab es nur im Februar und im Mai.
Dass die Ruhr nicht wie etwa der Rhein nah an der Austrocknung war, liegt an unserem Talsperrensystem, sagt der Ruhrverband. Zeitweise hätten die Talsperren 13 mal mehr Wasser abgegeben, als ihnen zugeflossen ist.
Seit dem letzten Jahr ist es dem Ruhrverband erlaubt, weniger Wasser abzugeben, um den Fluss zu füttern. Trotzdem hat es gereicht - und auch in Zukunft könne man im Ruhrgebiet weitere Trockenphasen bewältigen.