SPD Vorwurf: Totalversagen

Die SPD in Hagen attestiert der Bildungspolitik in der Stadt ein "Totalversagen" - und das sei ein Desaster für die Zukunft der Stadt. Es geht der SPD um fehlende Schul- und Kitaplätze.

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Viele Städte hätten erkannt, dass Bildung ein Schlüssel für die Integration sei. Nur in Hagen mit dem landesweit höchsten Migrantenanteil von 43,3 Prozent sei das nicht der Fall.

So könnten 160 Grundschüler im Bezirk Mittel keine Schule in Wohnortnähe besuchen, weil die Plätze fehlen. Auch die Einrichtung einer vierten Gesamtschule werde Jahr um Jahr verzögert, und: Die Stadt steuere auf ein Betreuungschaos zu, weil 3000 Plätze bei der Ganztagsbetreuung fehlen.

Zu den genannten Punkten zählt die SPD noch die massiv verzögerte Digitalisierung der Schulen hinzu: Die soll erst 2028 abgeschlossen sein anstatt 2024.

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