Trittbrettfahrer im Visier

Die Staatsanwaltschaft in Hagen ermittelt gegen einen Mann, der 13 mal Coronasoforthilfe beantragt haben soll. Geld hat er aber keins bekommen.

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Der Mann hat innerhalb weniger Tage 13 Anträge auf Soforthilfe gestellt - und das mit im wesentlichen identischen Personalangaben. Der zuständige Sachbearbeiter hatte das schnell gemerkt - Geld wurde keines überwiesen.


Seit es die Coronasoforthilfe gibt, versuchen zum einen Kriminelle mit Phishingmails Daten abzufangen, um dann Soforthilfe auf ihre Konten zu leiten. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt aber auch gegen Dutzende Studenten, Arbeitslose und verschuldete Unternehmer, die die Gelegenheit ergreifen wollten, 9000 oder 15000 Euro zu ergattern.


In vielen Fällen haben dabei die Banken reagiert; etwa dann, wenn plötzlich 9000 Euro auf dem Konto eines Arbeitslosen landeten. Die Düsseldorfer Staatsanwälte ermitteln in 24 Fällen, die Staatsanwaltschaft Wuppertal hat 20 Fälle offen.


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