
Aber was genau ist eigentlich dieses Metalltreffen und wozu ist es da? Das erklärt uns Gereon, freireisender Schlosser auf der Walz:
In den vergangenen zwei Wochen kamen also eine Menge reisende Handerwerker und Handwerkerinnen in den Marienhof und ins Freilichtmuseum. Neben ganz viel Zeit für Austausch und Ausprobieren konnten auch zwei größere Projekte umgesetzt werden: Der Bau eines großen Pavillons für den Marienhof und mehere selbst durchgeführte Bronzegüsse. Gekommen sind übrigens nicht nur Wandergesellinnen und Wandergesellen der "klassischen" Metallgewerke wie Giesserei oder Schlosserei, sondern zum Beispiel auch Goldschmiede oder Instrumentenbauer.
Mindestens drei Jahre und einen Tag sind die jungen Menschen gerade auf der "Walz", der traditionellen Wanderschaft nach der Lehrlingszeit. Ganz freiwillig haben sie sich entschieden, ohne ein Handy und ohne großen Luxus unterwegs zu sein, durch Deutschland und Europa zu trampen, in den unterschiedlichsten Werkstätten nach Arbeit zu fragen und nie zu wissen, was als nächstes kommt.
Warum genau das für sie das Richtige ist, haben wir Franziska gefragt, eine reisende Holzblasinstrumentenbauerin:
Ohne Kontakt nachhause und mit kaum Geld in der Tasche sind die jungen Reisenden immer wieder auf Andere angewiesen. Was wie eine große Herausforderung klingt, ist aber auch ein Geschenk: