Widerstand gegen Windkraft

30 Anwohner haben die gestrige Ratssitzung genutzt, um sich gegen zwei Windkraftanlagen auf dem Rafflenbeul auszusprechen. Sie stellten im Rat eine Reihe kritischer Fragen.

10 Windanlagen haben wir bisher in Hagen. Zwei weitere sind geplant - über 200 Meter hoch sollen sie werden. Die Fragen der Anwohner am Rafflenbeul beschäftigten sich mit der Lärmbelästigung durch die Rotoren, mit Gefahren für Vögel, aber auch damit, ob eventuell Sprengungen vorgenommen werden müssen, damit die Anlagen überhaupt ins Gestein gesetzt werden können. Immerhin haben CDU und SPD auf ihre Weise jeweils signalisiert, dass sie die Anwohnerfragen mit in die Beratungen nehmen wollen.Die CDU will diese Fragen mit in die Beratungen zum Thema aufnehmen. Die SPD möchte gerne eine Bürgerversammlung dazu machen.


Die Genehmigungsmöglichkeit für Windanlagen ist im Moment etwas undurchsichtig. Die Stadt wollte Vorrangflächen bestimmen. Das Ziel: Windanlagen dürften dann nur auf diesen Flächen entstehen. Allerdings hat sich die Stadt mit verschiedenen Auflagen so eingekeilt, das praktisch kaum noch eine Anlage gebaut werden kann. Wenn es dabei bleibt, gibt es faktisch keine Vorrangflächen mehr. Dann könnte an theoretisch an jeder passenden Stelle eine Windanlage genehmigt werden. Die Verwaltung will in den nächsten Tagen versuchen, Klarheit in die Gemengelage zu bringen.

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