Edekachef in Hagen: Wir brauchen Übersetzungen

Vor den Lebensmittelgeschäften in Hagen gibt es Verständigungsprobleme – vor allem da, wo viele Kunden kaum deutsch sprechen. Der Inhaber des Edeka in Altenhagen bittet darum, dass die Regelungen der Stadt auf türkisch, rumänisch und englisch übersetzt werden.

© Funke Foto Service / Reto Klar

Detlef Henschen, Inhaber des Edeka in Altenhagen hat gestern beschlossen, nur 50 Kunden auf einmal in sein Geschäft zu lassen, um die soziale Distanz sichern zu können. Das Problem: Viele Kunden verstehen das nicht, weil sie nicht genug deutsch können. „Viele unserer Kunden halten das für Willkür“, sagt Henschen. Und: Vor dem Supermarkt versammeln sich die Kunden zu Gruppen. Er könne die Gruppen nicht auflösen.

Wir haben die Stadt gefragt, wie sie damit umgeht. Ein Stadtsprecher sagte uns: Das Problem ist uns bekannt, wir arbeiten daran, möglichst heute noch Übersetzungen in den sozialen Medien zu bringen.

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