Gedenken am 9. November

Auch in Hagen wird der Pogrome von 1938 gedacht. Am 9. November gab es auch in Hagen gewalttätige Aktionen gegen die jüdischen Mitbürger. Am Dienstag startet um 17 Uhr ein Gedenkrundgang.

Dabei gibt es Informationen zu den Orten jüdischen Lebens in Hagen sowie zu den Orten, die in der Pogromnacht eine besondere Rolle gespielt haben. Im Theater an der Volme liest dann am Abend unter anderem Dario Weberg aus dem Werk "Adressat unbekannt".

© Radio Hagen

Die Stationen des Gedenkrundgangs

Der Start des Gedenkrundgangs ist vor der Commerzbank, Elberfelder Straße 47. Hier stand das älteste Kaufhaus Hagens. Die zweite Station ist der Rathausturm auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Danach geht es weiter zu der dritten Station vor dem Schuhgeschäft Salamander, Marienstraße 1. Hier war in dem ehemaligen Textilgeschäft Sally Schlesinger seit Anfang der 1920er Jahre ein Schuhgeschäft, in dem der Inhaber Rosenbaum Schuhe der Marke Salamander verkaufte. Vor der Buchhandlung am Rathaus, Marienstraße 5 bis 7, ist die vierte Station des Gedenkrundgangs. Von dort geht es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter zu der fünften Station vor der Stadtbäckerei Kamp in der Rathaus Galerie, Mittelstraße 20. Die sechste Station ist vor dem Telekommunikationsgeschäft beu.com, Mittelstraße 1, wo ab 1853 das Porzellangeschäft Moritz Bachrach seinen Sitz hatte. Die evangelische Johanniskirche am Markt ist die siebte Station. Die letzte Station des Rundgangs ist die Synagoge in der Potthofstraße 16. Hier mündet der Rundgang in das offizielle Gedenken der Stadt Hagen um 18 Uhr.

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Ticketinfo zur Lesung: www.theaterandervolme.de

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