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Wie zeitgemäß sind die Kaffeepflückerinnen?

Wie umgehen, mit kontroversen Kunstwerken? Darum geht es Ende des Monats an der Fernuni. Ein 50er Jahre-Buntglasfenster eines Hagener Künstlers hatte Wellen geschlagen. Dabei geht es um Kolonialismus, Sexismus und die richtige Einordnung von Kunst.

Kaffeepflückerinnen in El Salvador, idealisiert und halbnackt dargestellt. Der Hagener Künstler Hans Slavos hatte mehrere Fenster für das Verwaltungsgebäude von Hussel gefertigt. Der Heimatbund sicherte die Werke vor ein paar Jahren, und gab sie der Fernuni leihweise. Dieses eine brauche heutzutage zumindest eine historische Einordnung, sagt die Fernuni. Und hat zudem noch eine Milchglasscheibe vormontiert. Wer alles sehen will, schaut von der Seite drauf. Ist das ein unangemessener Eingriff - oder ein sinnvoller Kompromiss? Wäre es besser, das Werk gar nicht mehr zu zeigen - oder muss es jeder aushalten? Darüber diskutiert ein namhaftes Podium - gerne auch mit dem Publikum.


Robin Hiermer moderiert das Ganze. Am 31. Januar, ab 18 Uhr. Raum Ellipse in Gebäude 3 der Fernuni.

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