Diskussion um Sterbehilfe

Die Hagener Bundestagsabgeordneten René Röspel und Katrin Helling-Plahr haben sich zum Thema Sterbehilfe geäußert. Das Bundesverfassungsgericht hat heute den Paragrafen 217 für nichtig erklärt, welcher geschäftsmäßige Sterbehilfe verbietet.

Röspel nennt das Urteil eine Enttäuschung. Vereine oder Personen, die die Selbsttötung Anderer fördern, machen unsere Gesellschaft nicht freier und besser, sondern ärmer und gleichgültiger, so Röspel. Helling-Plahr hält die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts grunsätzlich für richtig, fordert aber ein Sterbehilfegesetz mit klaren Regeln. Sie möchte deshalb die Kollegen im Bundestag einladen, einen fraktionsübergreifenden Gruppenantrag zu entwickeln.

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