Razzia: Illegale Autoankäufe

Hagen war heute Morgen Schauplatz einer Razzia wegen illegalen Autoankäufen.

© Alex Talash

Ermittler der Polizei Wuppertal hatten Objekte in insgesamt vier Städten durchsucht und Kistenweise Beweismaterial gesichert. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Wuppertal geht es um etwa 80-100 Fälle von gewerbsmäßiger Erpressung. Drei Hauptverdächtige stehen im Fokus der Ermittlungen. Sie sollen die Verkäufer massiv unter Druck gesetzt haben, bis diese den Preis für die angebotenen Autos erheblich senkten. Zum Teil wurde auch Gewalt angedroht. In Hagen wurde ein Autohandel im Gewerbegebiet „Schlackenmühle“ am Konrad-Adenauer Ring durchsucht. Eine Hundertschaft der Polizei sicherte das Gelände ab. Beamte der Kriminalpolizei durchsuchten die Räumlichkeiten des Autohandels mehrere Stunden lang.

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