Schlichtung beim OVG

Die Stadt Hagen hatte gestern ein langes Gespräch in Münster. Es ging um die Schlichtung in Sachen Luftreinhalteplan beim Oberverwaltungsgericht. Das Ergebnis soll bis Ende des Monats vertraulich bleiben.

Hagen gehört zu den Städten, gegen die die Deutsche Umwelthilfe Klage eingereicht hat. Die Luftbelastung durch Stickstoffdioxid ist zum Beispiel in der Finanzamtsschlucht zu hoch. Um hier ein komplettes Dieselfahrverbot zu verhindert, gilt in diesem Bereich bereits Tempo 30.

Das ist aber nur ein Aspekt in Sachen saubere Luft. Das erweiterte Busangebot zum Beispiel soll mehr Leute zum Umsteigen animieren, die Bahnhofshinterfahrung am Graf-von-Galen-Ring für Entlastung sorgen.

Die Stadt ist aber auch mit neuen Möglichkeiten in das Schlichtungsgespräch gegangen. Denkbar ist zum Beispiel, eine Abbiegespur am Emilienplatz Richtung Finanzamt dicht zu machen. Das Ergebnis der Schlichtung soll am 28. Februar bekannt werden.

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