ZWEI STERNE - Projekt der Wilhelm Busch Schule

Am 22.02. hat die Wilhelm Busch Schule ihr Projekt ZWEI STERNE vorgestellt. In einem Video erzählen sie die Geschichte von Rolf und Margot Stern tänzerisch. Das jüdische Geschwisterpaar war 1938 in der Zeit des Nationalsozialismus getrennt worden.

Gedenken als Hip-Hop Projekt

In den letzten Monaten arbeiteten Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Busch-Schule an dem Projekt ZWEI STERNE. In Form eines Videos erinnerten sie an das Geschwisterpaar Rolf und Margot Stern aus Hohenlimburg. Am Donnerstag fand die offizielle Vorstellung des Hip-Hop Projektes in der Alten Synagoge Hohenlimburg statt. Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gekommen. Dazu waren aus den USA die Tochter und Schwiegertochter von Rolf Stern zugeschaltet und verfolgten die Veranstaltung mit. In verschiedenen Redebeiträgen wurde die Entstehung des Videos erläutert und an die Hagener Familie erinnert.

ZWEI STERNE Video der Wilhelm Busch Schule

Die Geschwister Stern

Familie Stern lebte in Hohenlimburg in der Wesselbachstraße. Rolf war Margots großer Bruder und fünf Jahre älter. Beide waren noch Kinder, als die Nationalsozialisten an die Macht kamen. 1938 entschieden Rolfs Eltern, dass er alleine in die USA flüchten würde. Für seine Schwester reichte das Geld nicht mehr. Rolf war der einzige aus der Familie, der die Zeit des Nationalsozialismus überlebte. Seine Eltern und Margot wurden 1942 deportiert und ermordet. Heute erinnern Stolpersteine an die jüdische Familie aus Hohenlimburg und seit gestern auch das Hip-Hop Projekt der Wilhelm-Busch Schule.

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